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Die Vorzüge der Liguster Pflanze

»Gepostet von Mr.Green am Dez 16, 2011 in Umweltschutz | 2 Kommentare

Der Liguster ist eine verschönernde Möglichkeit für den Garten. Als Begrenzungshecke hält der Ligusterstrauch, auf schmückende Weise die Blicke von außen in den Garten fern und unterstreicht das Gartenkonzept dekorativ.

Eine nützliche und dekorative Pflanze

Die Zweige der Liguster Pflanze wurden in der Vergangenheit für Flechtarbeiten genutzt. Auch die Beeren wurden weiter verwendet, diese waren zur Färbung des Weins nütze. Der Liguster gehört zu den Laubgehölzen und kann von Oktober bis Ende April eingepflanzt werden. Die Pflanze ist ursprünglich in Asien beheimatet, nur der Gewöhnliche Liguster hat seine Heimat in Europa. Der Boden des Gartens bietet dem Ligusterstrauch ein ausreichendes Quartier. Durch seinen schnellen Wuchs ist die Ligusterhecke schnell dicht gewachsen, weshalb sie ihren Zweck als Sichtbarriere optimal erfüllen kann. Der Schwarzgrüne Liguster ist, durch seine Eigenschaften als winterharte Pflanze eine beliebte Wahl. Die robuste Pflanze behält ihr grünes Kleid und kann durch Stutzen in die gewünschte Heckenform gebracht werden. Wird der Schnitt konstant wiederholt, trägt die Pflanze weder Blüten noch Beeren. Nicht alle Liguster Pflanzen sind durchgehend grün. Einige Pflanzen verlieren im Winter ihr Kleid, bestechen jedoch weiterhin mit ihrer blickdichten Eigenschaft, da das Gehölz der Pflanze dicht wächst. Zur Abgrenzung von Beeten ist der Zwergliguster eine beliebte Wahl, dieser ist nicht hoch im Wuchs und kann durch sein langsames Wachstum leicht gepflegt werden. Auch diese Liguster Pflanze hält den winterlichen Temperaturen robust stand.

Die Beeren und Blüten der Pflanze

Die Pflanze trägt nicht ausschließlich ein grünes Kleid. Blüten und Beeren verschönern die Optik des Ligusters. Jedoch sollte von dem Verzehr der Beeren abgesehen werden, da diese unverträglich sind. Gerade für Kinder sind die Beeren, mit ihrer dunklen Farbe ein interessantes Objekt, das leicht mit essbaren Beeren verwechselt werden kann. Die hellen Blüten der Pflanze sind ein auffälliger Kontrast zum Grün der Blätter und bieten in ihrer kelchförmigen Pracht einen schönen Blickfang.

Bild stammt von: runzelkorn – Fotolia.com

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Nachhaltige Produktion von Verpackungsmaterial

»Gepostet von Mr.Green am Nov 29, 2011 in Umweltschutz | 1 Kommentar

Der Schutz der Umwelt liegt Ihnen privat und beruflich sehr am Herzen. So nutzen Sie so oft wie möglich Ihr Fahrrad anstelle des Autos, um zur Arbeit zu kommen. Ordentliche Mülltrennung ist In Ihrem Haushalt ebenfalls von großer Wichtigkeit. Deshalb haben Sie sich entschieden, auch bei Verpackungen aller Art darauf zu achten, dass diese nachhaltig produziert wurden. Hilfreiche Informationen für hochwertiges Verpackungsmaterial finden Sie in diesem Artikel.

Was bedeutet nachhaltige Produktion?

Leider gibt es in der Industrie bis heute keinen Konsens über den Begriff der nachhaltigen Produktion. Allerdings zählen Themen wie Recyclingfähigkeit der verwendeten Materialien, Müllvermeidung und ein Erhalt der Ressourcen soweit möglich zu den Kerninhalten der aktuellen Diskussion. Ziel der nachhaltigen Produktion ist es, umweltfreundliches und ressourcenschonendes Verpackungsmaterial zu entwickeln.

Welche Rohstoffe werden genutzt?

Nachhaltig produzierte Verpackungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie aus recyclingfähigem Material hergestellt werden. Gleichzeitig wird bei der Produktion Wert auf den Erhalt der natürlichen Ressourcengelegt. Die Verpackungen bestehen also aus Rohstoffen, die in der Natur vorkommen und selbst nachwachsen, wie beispielsweise Pflanzen oder Bäume. Durch ihr Vorkommen in der Natur ist das Verpackungsmaterial nach der Nutzung voll kompostierbar. Zusätzlich wird in der nachhaltigen Produktion versucht, Reste aus dem Müllverwertungsprozess sinnvoll weiter zu nutzen.

Nachhaltig produziertes Verpackungsmaterial ist CO2-frei

Ein großer Vorteil dieser Produktionsweise auch für Sie als Endverbraucher ist die Tatsache, dass die Verpackungen CO2 neutral sind und so die Umwelt deutlich weniger belasten als herkömmliche Materialien. Neben der Kompostierbarkeit und der Erneuerbarkeit der Rohstoffe ist die CO2 Neutralität das entscheidende Plus beim erneuerbaren Verpackungsmaterial. Durch die steigende Nachfrage nach biologischen Verpackungen ist auf dem Markt ein Sinken der Preise zu beobachten. Diese Preisentwicklung wird sich durch die veränderte Haltung der gesellschaftlichen Mehrheit zu diesem Thema weiter fortsetzen.

Beispiele für nachhaltig produziertes Verpackungsmaterial

Ein Beispiel, das Sie vielleicht aus dem alltäglichen Leben kennen, soll hier angeführt werden. Vielleicht sind Ihnen neuartige Verpackungen für Fast Food aufgefallen, das aus Zuckerrohr produziert wurde. Mitnahmeboxen und Teller für Schnellimbisse und Kiosks werden aus einem Abfallprodukt der Zuckergewinnung hergestellt. Sie überzeugen Verbraucher zusätzlich zu den Vorteilen der nachhaltigen Produktion durch die Tatsache, dass es sich um ein natürliches Produkt handelt, das mit ihrem Essen in Berührung kommt.

IMG: Dreef – Fotolia

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WWF – World Wildlife Fund for Nature (Welt-Naturstiftung)

»Gepostet von Mr.Green am Jun 16, 2011 in Umweltschutzorganisationen | 3 Kommentare

Die Umweltschutzorganisation WWFJedem ist das Logo bzw. das Wappentier „Panda“ dieser, am 29.04.1961 von 16 Wissenschaftlern, Politikern und Geschäftsleuten mit dem „Manifest des Morgens“ in der Schweiz gegründeten gemeinnützigen Organisation (damals noch Word Wildlife Fund, seit 1986 World Wildlife Fund for Nature) bekannt. Der Grundgedanke war, durch einen Zeitungsartikel die Menschen wachzurütteln, um durch Geldspenden bedrohte Nashörner, Galapagos-Schildkröten und Antilopen zu retten. Es gelang der Umweltstiftung WWF während der ersten drei Jahren ihres Bestehens etwa 3,9 Millionen Euro Spendengelder aus aller Welt zu sammeln, die dann gezielt an Natur- und Tierschutzorganisationen weitergeleitet werden konnten.

Über die Organisation

Heute gehört die Organisation (Stiftung) mit rund 5 Millionen Mitgliedern in etwa 100 Ländern, zu den größten Natur- und Umweltschutzorganisationen der Welt. Die internationale Zentrale befindet sich in Gland unweit des Genfer Sees in der Schweiz. Gegenwärtig gibt es in 58 Ländern der Welt WWF-Büros. Der WWF als Naturschutzorganisation finanziert sich ausschließlich über Spenden, Beiträge der Mitglieder, Zuwendungen und über das Stiftungsvermögen – 2006 konnten mit etwa 374 Millionen Euro zahlreiche Natur- und Umweltschutzprojekte finanziert und unterstützt werden.
Die WWF Stiftung in Deutschland (Umweltstiftung WWF Deutschland – Stiftung für den Schutz der biologischen Vielfalt und der natürlichen Umwelt) wurde 1963 gegründet, Gründungsmitglieder waren u.a. der Zoologe und Tierfilmer Bernhard Grzimek (24.04.1909 – 13.03.1987), Eugen Gerstenmaier (Bundestagspräsident, 25.08.1906 – 13.03.1986) und Gerhard Stoltenberg (Bundesminister, 29.09.1928 – 23.11.2001). Sitz der deutschen Stiftungs-Zentrale ist in Berlin. Darüber hinaus gibt es noch eine Vertretung in Frankfurt/Main sowie Fachbereiche in Hamburg (Zentrum für Meeresschutz) und Mölln (Fachbereich Naturschutz-Flächenmanagement) und drei Projektbüros, die sich in Stralsund (Ostsee), Husum (Wattenmeer) und Dessau (Mittlere Elbe) befinden.

Ziele, Projekte und Erfolge

Ziel der Tätigkeit der WWF ist der “Naturschutz für und mit dem Menschen”, das heißt es geht um den Schutz, die Erhaltung und die Förderung der Nachhaltigkeit der biologischen Vielfalt aller Lebensräume und Arten. Dazu gehört auch, dass mit den natürlichen und erneuerbaren Ressourcen sparsam umgegangen und bestehendes verschwenderisches Konsumverhalten (Energie und natürliche Ressourcen) verändern wird. Der WWF sieht seine Aufgabe nicht in der Konfrontation oder Polarisierung sondern in der Überzeugungsarbeit, in der Kooperation mit Wirtschaft, Industrie und Politik und vor allem in der Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort, in der finanziellen und fachlichen Unterstützung und Beratung sowie in der Einrichtung von Natur- und Tierschutzgebieten weltweit.

Anfänglich lag der Fokus des WWF auf der Erhaltung und dem Schutz gefährdeter Arten. In den 1970er Jahren beschäftigte man sich immer mehr mit Ursachen, Problemen und Verhinderung der Naturzerstörung, um die biologische und genetische Vielfalt (Biodiversität) von Flora und Fauna für die Funktion der Ökosysteme zu erhalten. Der WWF konzentrierte sich dabei vorwiegend auf die Flüsse, Meere, Seen, Küsten- und Feuchtgebiete und auf die verschiedenen Waldökosysteme. Ein große Aufgabe sieht der WWF in der Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit sowie in der politische Lobbyarbeit, um sowohl die Bevölkerung als auch Wirtschaft, Wissenschaft, Industrie und Politik zu sensibilisieren, wenn es um bedrohte Tier- und Pflanzenarten oder, wenn es um Umweltverschmutzung und Verschwendung natürlicher Ressourcen geht, um sie in Projekte für deren Schutz und Verhinderung einzubinden. Ziel ist es, das Mensch und Natur, auch über Generationen hinweg, im Einklang auf unserer Erde leben können.
In der 50-jährigen Geschichte konnte der WWF sich an der Errichtung bzw. Ausweisung von mehr als dreihundert Schutzgebieten und vielfältigen Projekten weltweit beteiligen. Solche Projekte wie die Erhaltung des sibirischen Tigers, der Nashörner, des großen und des roten Pandas oder die Einrichtung von Schutzgebieten in der Ostsee, im Wattenmeer, in den Gewässern vor der Küste Westafrikas und im Nordostatlantik oder die Renaturierung verschiedener europäischen Flussauen (Donau, Elbe, Oder und Rhein) oder am sibirischen Amur oder in den Sumpfgebieten des Amazonas und den einzigartigen Mangrovenwäldern – insgesamt konnten durch den WWF mehr als zwei Millionen Quadratkilometer geschützter Lebensraum für Tiere und Pflanzen (u.a. in Nationalparks und Naturschutzgebiete) geschaffen werden.

Gegenwärtig unterstützt der WWF weltweit mit ca. 4.000 Mitarbeitern etwa 2.000 Projekte des Naturschutzes, wo vor Ort die Menschen (in Zentralafrika mit einheimischen Baka-Pygmäen) in die Arbeit einbezogen werden, um sie für das Anliegen zu sensibilisieren, so dass die Projekte dort erfolgreich weitergeführt werden können.

Photo: David Davis – Fotolia

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Gewässerschutz dient dem ökologischen Gleichgewicht

»Gepostet von Mr.Green am Mrz 30, 2011 in Umweltschutz | 18 Kommentare

Der Sinn von Gewässerschutz Im Ökosystem bilden die Gewässer wichtige Bestandteile und dienen Tieren und Pflanzen als Lebensraum. Gewässer, zu denen alle ober- und unterirdisch fließenden und stehenden Wasser (z. B. Bäche, Flüsse, Kanäle, Ströme, Teiche, Weiher, Seen, Meere, Ozeane usw. – mit Süß- oder Salzwasser) auf unserem Erdball zählen, haben aber auch zur Trink- und Brauchwasserversorgung, Energieerzeugung, als Verkehrs- und Transportwege, zur Abwasserentsorgung und für die Freizeitgestaltung wichtige Aufgaben und Funktionen zu erfüllen.

Die Bedeutung von Gewässerschutz

Um gesunde Gewässer im Wasserkreislauf und im Ökosystem zu sichern, und um eine Biodiversität zu erhalten, ist es erforderlich, dass Gewässerschutz ergänzend und unterstützend mit dem Naturschutz betrieben wird. Auf regionaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene gibt es jeweils gesetzliche Grundlagen und Richtlinien, die den Gewässerschutz regeln. Dazu gehören z. B. in Deutschland das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und –wegerecht, die Abwasserverordnung, die Badegewässerrichtlinie, das Infektionsschutzgesetz (bei Trinkwasser) das Abwasserabgabengesetz sowie das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz. Die Bundesregierung arbeitet bei der Umsetzung der Vorschriften mit den einzelnen Ländern eng zusammen, dennoch obliegt es den Ländern, die rechtlichen Regularien länderspezifisch zu ergänzen und umzusetzen bzw. zu vollziehen.

Ziele des Gewässerschutzes

Der Gewässerschutz lässt sich grundsätzlich in zwei Schwerpunkte gliedern. Zum einen beschäftigt sich der Gewässerschutz im Rahmen des Umweltschutzes, das heißt, dass dadurch naturnahe bzw. natürliche Gewässer, im guten ökologischen Zustand, als Lebensraum für Flora und Fauna gesichert werden. Zum anderen geht es beim Gewässerschutz um den Schutz und den nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang und der Bewirtschaftung mit der wertvollen Ressource Wasser, um auch in der Zukunft noch genügend sauberes Wasser zu haben.

Belastungssituationen der Gewässer, die den Gewässerschutz erfordern

In den vergangenen 25 bis 30 Jahren konnten im Gewässerschutz respektive der Reinhaltung der Gewässer u. a. auch mit wirtschaftlichem und technologischem Aufwand bereits gute Erfolge erzielt werden. Dennoch gibt es auch heute noch auf dem Gebiet des Gewässerschutzes große Anstrengungen zu unternehmen, um die Belastungen und die technischen Eingriffe, die sich negativ auf die Gewässer und die Landschaften auswirken, zu minimieren.

Vor allem sind solche Belastungs- bzw. Gefährdungssituationen, die sich durch Stoffeinträge oder durch wasserbauliche Veränderungen bzw. Eingriffe, wie Veränderung der Gewässerläufe bzw. –strukturen usw. ergeben, eine Herausforderung und Gegenstand des Gewässerschutzes.

Das Abwasser, was sowohl in den Haushalten als auch in allen Bereichen der Industrie und den Gewerbebetrieben anfällt, enthält belastende Stoffeinträge, die die Nutzung des Wassers für Flora und Fauna und zur Trinkwasserversorgung negativ beeinflussen. Aber auch die Schifffahrt hat einen erheblichen Anteil an der Einleitung gefährdender Stoffe (z.B. Öle oder toxische Stoffe) in unsere Gewässer. Als Maßnahme des Gewässerschutzes zur Reinigung des Wassers sind vor allem moderne Kläranlagen und spezielle Abwasserbehandlungsverfahren (biologische, chemische, physikalische) in der Industrie, um die Schadstoffe sedimentieren zu können.

Ergebnisse dokumentieren, dass wasserbauliche Eingriffe in die Gewässerstrukturen, wie Verlegung bzw. Begradigungen von Flussverläufen, Schaffung von entsprechenden Fahrwassertiefen, harte Uferbefestigungen oder Absenkungen der Wasserstände usw. nachhaltige Folgen haben können. Dadurch werden nicht nur wichtige Habitate in den Gewässern zerstört bzw. zurückgedrängt, sondern es sind schwere Eingriffe bzw. eine menschliche Eroberung oder Unterdrückung der Natur mit seinen natürlichen Flora- und Fauna-artenreichen Fluss-, Ufer und Auenlandschaften usw. Hier ist vor allem der Gewässerschutz gefragt, der nicht in Konkurrenz zum Naturschutz tätig wird und naturnahe, eigendynamische Gewässersysteme, Überschwemmungsflächen und Retentionsräume fördert und schützt und auch vorbeugend tätig wird. Dazu gehören auch die Sicherung des Grund- und Trinkwassers und der Wasserschutzgebiete. Bei der Umsetzung sind alle Bereiche aus Politik, Gesellschaft, Industrie, Verkehr, Landwirtschaft, der Raum- und Siedlungsordnung gefragt, denn der ökologisch, technisch und ökonomisch effiziente Gewässerschutz mit seinen wasserwirtschaftlichen Strategien steht im Mittelpunkt des Natur- und Umweltschutzes und der Umweltpolitik zur Sicherung des ökologischen Gleichgewichtes.

Photo: Jodocos – Fotolia

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Waldschutz – im Einklang mit Natur, Mensch und Tier

»Gepostet von Mr.Green am Mrz 29, 2011 in Umweltschutz | 7 Kommentare

Informationen über die Durchführung und den Sinn des WaldschutzesWälder, egal aus welcher Sicht betrachtet, sind in ihrer Schönheit und Vielfältigkeit etwas Wunderbares. Sie bieten den Naturwissenschaftlern Untersuchungsobjekte, was mit den verschiedenen Disziplinen, wie z. B. dem Waldbau, dem Waldschutz, der Bodenkunde, der Standortslehre, Forstbotanik, -zoologie, nutzung und -technik, der Forsteinrichtung und ökonomie, der Pflanzen- und Holzchemie, die wertvolle und neue Erkenntnisse versprechen.

Nutzen der Wälder

Für die Wirtschaft bilden die Wälder, mit ihren nachwachsenden Rohstoffen, eine neue bedeutende Rolle. Gleichzeitig tragen die Wälder und deren Waldschutz zum Schutz und zur Regulierung unserer Umwelt (Ökosystem) und des Wasserhaushaltes bei. Aber auch für Erholungssuchende bieten unsere Wälder eine Oase zur Entspannung und der Ruhe. Künstlern gelingt es aus der Vielfältigkeit des Waldes, mit seiner Mannigfaltigkeit seiner Farben und Formen, seiner Fauna und Flora, sich Inspirationen für ihr Schaffen zu holen.

Als Wald versteht bzw. definiert man alle mit Forstpflanzen bestockte Grundflächen – ein Pflanzenformation, die im Wesentlichen aus der Vergesellschaftung von Bäumen besteht, die eine bestimmte Flächenausdehnung und Höhe heben, um ein typisches Waldklima zu schaffen. Zum Wald gehören auch alle Kahlflächen, Lichtungen, Waldwege, -wiesen, Holzlagerplätze, Wildäsungsstellen, Sicherungsstreifen u. dgl. mehr, die es vor schädigenden Einflüssen durch den Waldschutz zu sichern gilt.

Abiotische und pflanzliche Waldschäden

Waldschutz als fachwissenschaftliche Disziplin der Forstwirtschaft beschäftigt sich in Lehre und Forschung mit Ursachen, Erscheinungsformen und Bekämpfungsmaßnahmen der Waldschädigungen, wie beispielsweise Frost, Sturm, Waldbrand, Trockenheit und Waldsterben durch Schadstoffe (abiotische Schadensursachen) oder Wildverbiss, Schadinsekten (Borkenkäfer – Buchdrucker, Kupferstecher; Schwammspinner, Eichenwickler), Mäuse und Pilzkrankheiten (pflanzliche Schadensursachen).

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2011 zum Jahr der Wälder bestimmt. Das Motto „Wälder für Menschen“ macht die Bedeutung des Waldes für Mensch aber auch für die Tier, Pflanzen sowie die gesamte Umwelt im Ökosystem deutlich. Im Rahmen des Waldschutzes werden gezielt Maßnahmen und Aktionen durchgeführt, um eine nachhaltige Waldwirtschaft zu erreichen. Eine der wichtigsten Methoden des Waldschutzes ist der Pflanzenschutz. Abgestimmte Verfahren (toxikologische, ökologische und wirtschaftliche) sind dabei so anzuwenden, dass die Schadorganismen niedrig gehalten (Schadschwelle) werden. Abiotische Schäden sind durch den Waldschutz der Menschen nicht unmittelbar sondern nur mittelbar durch gezielte waldbauliche Maßnahmen beeinflussbar. Schäden, die durch die forstwirtschaftliche Nutzung entstehen, können durch gut ausgebildete Mitarbeiter begrenzt bzw. minimiert werden.

Waldschutz als Schutz vor biotischen und abiotischen Schäden

Der Waldschutz bietet im Schutz vor biotischen Schäden verschiedenen Maßnahmen und Verfahren an, wie physikalische, chemische, biologische und biotechnische. Zum physikalischen Waldschutz gehören die Entrindung der geschlagenen Bäume bzw. des geschlagenen Holzes und deren Nasslagerungen, die Einzäunungen und der Schutz der jungen Bäume und Aufforstungsflächen. Der Einsatz von Pestiziden gegen Schadinsekten ist ein Verfahren des chemischen Waldschutzes. Biologischer Waldschutz zielt zum einen auf den Förderung und Einsatz von Lebewesen (Nutzorganismen, wie Ameisen, Vögel, Fledermäuse usw.) z. B. bei Totholz. Zum anderen gehören gentechnisch veränderte Organismen und deren Einsatz zu den biologischen Waldschutzverfahren. Biotechnischer Waldschutz konzentriert sich auf den Einsatz physikalischer Reize, um z. B. durch Wildreflektoren Bäume vor dem Wildverbiss zu schützen. Zum Forst- und Waldschutz gehört auch die Hege und Pflege des Wildes und deren gesunde Bestandsregulierung, um u. a. auch die Bestandsbegründung der Naturverjüngung zu schützen. Die Wild-Bestandsregulierung ist jedoch kein Kernthema des Waldschutzes.

Wie bereits erwähnt, kann ein abiotischer Schutz des Waldes, vor allem durch gezielte Waldbau-Maßnahmen vorbeugend gesichert werden. Warnungen und eine gute Öffentlichkeitsarbeit helfen beispielsweise bei Waldbrandgefahren. Symptome der Immissionsschäden können u. a. durch solche Waldschutz-Maßnahmen, wie Kalkungen bekämpft werden.

Umsetzung des Waldschutzes

Waldschutz kann nur im Dialog mit der Forstwirtschaft erfolgen, um eine nachhaltige Waldwirtschaft auch über Generation hinweg zu sichern, da unsere Wälder einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, z. B. speichern die deutschen Wälder 1,2 Milliarden und die Waldböden 1 Milliarde Tonnen Kohlenstoff. Die Sicherung der weltweiten Klimaschutzfunktion der Wälder steht im Fokus der regelmäßig stattfindenden Klimakonferenzen und -verhandlungen. Um diesen Aspekten des Klimaschutzes auch weiterhin gerecht werden zu können, wird der Waldschutz von geschultem Personal des gehobenen Forstdienstes (Revierleiter) oder auch von Forstschutzbeauftragten durchgeführt, die im Revier bzw. Forstbezirk Befugnisse zur Umsetzung und Kontrolle haben. Gesetzliche Grundlage bildet das Bundeswaldgesetz zur Erhaltung des Waldes und der Förderung der Forstwirtschaft – in den Ländern sind es zudem noch die Landeswaldgesetze.

Image: Daniel Fuhr – Fotolia

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