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WWF – World Wildlife Fund for Nature (Welt-Naturstiftung)

»Gepostet von Mr.Green am Jun 16, 2011 in Umweltschutzorganisationen | 3 Kommentare

Die Umweltschutzorganisation WWFJedem ist das Logo bzw. das Wappentier „Panda“ dieser, am 29.04.1961 von 16 Wissenschaftlern, Politikern und Geschäftsleuten mit dem „Manifest des Morgens“ in der Schweiz gegründeten gemeinnützigen Organisation (damals noch Word Wildlife Fund, seit 1986 World Wildlife Fund for Nature) bekannt. Der Grundgedanke war, durch einen Zeitungsartikel die Menschen wachzurütteln, um durch Geldspenden bedrohte Nashörner, Galapagos-Schildkröten und Antilopen zu retten. Es gelang der Umweltstiftung WWF während der ersten drei Jahren ihres Bestehens etwa 3,9 Millionen Euro Spendengelder aus aller Welt zu sammeln, die dann gezielt an Natur- und Tierschutzorganisationen weitergeleitet werden konnten.

Über die Organisation

Heute gehört die Organisation (Stiftung) mit rund 5 Millionen Mitgliedern in etwa 100 Ländern, zu den größten Natur- und Umweltschutzorganisationen der Welt. Die internationale Zentrale befindet sich in Gland unweit des Genfer Sees in der Schweiz. Gegenwärtig gibt es in 58 Ländern der Welt WWF-Büros. Der WWF als Naturschutzorganisation finanziert sich ausschließlich über Spenden, Beiträge der Mitglieder, Zuwendungen und über das Stiftungsvermögen – 2006 konnten mit etwa 374 Millionen Euro zahlreiche Natur- und Umweltschutzprojekte finanziert und unterstützt werden.
Die WWF Stiftung in Deutschland (Umweltstiftung WWF Deutschland – Stiftung für den Schutz der biologischen Vielfalt und der natürlichen Umwelt) wurde 1963 gegründet, Gründungsmitglieder waren u.a. der Zoologe und Tierfilmer Bernhard Grzimek (24.04.1909 – 13.03.1987), Eugen Gerstenmaier (Bundestagspräsident, 25.08.1906 – 13.03.1986) und Gerhard Stoltenberg (Bundesminister, 29.09.1928 – 23.11.2001). Sitz der deutschen Stiftungs-Zentrale ist in Berlin. Darüber hinaus gibt es noch eine Vertretung in Frankfurt/Main sowie Fachbereiche in Hamburg (Zentrum für Meeresschutz) und Mölln (Fachbereich Naturschutz-Flächenmanagement) und drei Projektbüros, die sich in Stralsund (Ostsee), Husum (Wattenmeer) und Dessau (Mittlere Elbe) befinden.

Ziele, Projekte und Erfolge

Ziel der Tätigkeit der WWF ist der “Naturschutz für und mit dem Menschen”, das heißt es geht um den Schutz, die Erhaltung und die Förderung der Nachhaltigkeit der biologischen Vielfalt aller Lebensräume und Arten. Dazu gehört auch, dass mit den natürlichen und erneuerbaren Ressourcen sparsam umgegangen und bestehendes verschwenderisches Konsumverhalten (Energie und natürliche Ressourcen) verändern wird. Der WWF sieht seine Aufgabe nicht in der Konfrontation oder Polarisierung sondern in der Überzeugungsarbeit, in der Kooperation mit Wirtschaft, Industrie und Politik und vor allem in der Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort, in der finanziellen und fachlichen Unterstützung und Beratung sowie in der Einrichtung von Natur- und Tierschutzgebieten weltweit.

Anfänglich lag der Fokus des WWF auf der Erhaltung und dem Schutz gefährdeter Arten. In den 1970er Jahren beschäftigte man sich immer mehr mit Ursachen, Problemen und Verhinderung der Naturzerstörung, um die biologische und genetische Vielfalt (Biodiversität) von Flora und Fauna für die Funktion der Ökosysteme zu erhalten. Der WWF konzentrierte sich dabei vorwiegend auf die Flüsse, Meere, Seen, Küsten- und Feuchtgebiete und auf die verschiedenen Waldökosysteme. Ein große Aufgabe sieht der WWF in der Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit sowie in der politische Lobbyarbeit, um sowohl die Bevölkerung als auch Wirtschaft, Wissenschaft, Industrie und Politik zu sensibilisieren, wenn es um bedrohte Tier- und Pflanzenarten oder, wenn es um Umweltverschmutzung und Verschwendung natürlicher Ressourcen geht, um sie in Projekte für deren Schutz und Verhinderung einzubinden. Ziel ist es, das Mensch und Natur, auch über Generationen hinweg, im Einklang auf unserer Erde leben können.
In der 50-jährigen Geschichte konnte der WWF sich an der Errichtung bzw. Ausweisung von mehr als dreihundert Schutzgebieten und vielfältigen Projekten weltweit beteiligen. Solche Projekte wie die Erhaltung des sibirischen Tigers, der Nashörner, des großen und des roten Pandas oder die Einrichtung von Schutzgebieten in der Ostsee, im Wattenmeer, in den Gewässern vor der Küste Westafrikas und im Nordostatlantik oder die Renaturierung verschiedener europäischen Flussauen (Donau, Elbe, Oder und Rhein) oder am sibirischen Amur oder in den Sumpfgebieten des Amazonas und den einzigartigen Mangrovenwäldern – insgesamt konnten durch den WWF mehr als zwei Millionen Quadratkilometer geschützter Lebensraum für Tiere und Pflanzen (u.a. in Nationalparks und Naturschutzgebiete) geschaffen werden.

Gegenwärtig unterstützt der WWF weltweit mit ca. 4.000 Mitarbeitern etwa 2.000 Projekte des Naturschutzes, wo vor Ort die Menschen (in Zentralafrika mit einheimischen Baka-Pygmäen) in die Arbeit einbezogen werden, um sie für das Anliegen zu sensibilisieren, so dass die Projekte dort erfolgreich weitergeführt werden können.

Photo: David Davis – Fotolia

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Gewässerschutz dient dem ökologischen Gleichgewicht

»Gepostet von Mr.Green am Mrz 30, 2011 in Umweltschutz | 23 Kommentare

Der Sinn von Gewässerschutz Im Ökosystem bilden die Gewässer wichtige Bestandteile und dienen Tieren und Pflanzen als Lebensraum. Gewässer, zu denen alle ober- und unterirdisch fließenden und stehenden Wasser (z. B. Bäche, Flüsse, Kanäle, Ströme, Teiche, Weiher, Seen, Meere, Ozeane usw. – mit Süß- oder Salzwasser) auf unserem Erdball zählen, haben aber auch zur Trink- und Brauchwasserversorgung, Energieerzeugung, als Verkehrs- und Transportwege, zur Abwasserentsorgung und für die Freizeitgestaltung wichtige Aufgaben und Funktionen zu erfüllen.

Die Bedeutung von Gewässerschutz

Um gesunde Gewässer im Wasserkreislauf und im Ökosystem zu sichern, und um eine Biodiversität zu erhalten, ist es erforderlich, dass Gewässerschutz ergänzend und unterstützend mit dem Naturschutz betrieben wird. Auf regionaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene gibt es jeweils gesetzliche Grundlagen und Richtlinien, die den Gewässerschutz regeln. Dazu gehören z. B. in Deutschland das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und –wegerecht, die Abwasserverordnung, die Badegewässerrichtlinie, das Infektionsschutzgesetz (bei Trinkwasser) das Abwasserabgabengesetz sowie das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz. Die Bundesregierung arbeitet bei der Umsetzung der Vorschriften mit den einzelnen Ländern eng zusammen, dennoch obliegt es den Ländern, die rechtlichen Regularien länderspezifisch zu ergänzen und umzusetzen bzw. zu vollziehen.

Ziele des Gewässerschutzes

Der Gewässerschutz lässt sich grundsätzlich in zwei Schwerpunkte gliedern. Zum einen beschäftigt sich der Gewässerschutz im Rahmen des Umweltschutzes, das heißt, dass dadurch naturnahe bzw. natürliche Gewässer, im guten ökologischen Zustand, als Lebensraum für Flora und Fauna gesichert werden. Zum anderen geht es beim Gewässerschutz um den Schutz und den nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang und der Bewirtschaftung mit der wertvollen Ressource Wasser, um auch in der Zukunft noch genügend sauberes Wasser zu haben.

Belastungssituationen der Gewässer, die den Gewässerschutz erfordern

In den vergangenen 25 bis 30 Jahren konnten im Gewässerschutz respektive der Reinhaltung der Gewässer u. a. auch mit wirtschaftlichem und technologischem Aufwand bereits gute Erfolge erzielt werden. Dennoch gibt es auch heute noch auf dem Gebiet des Gewässerschutzes große Anstrengungen zu unternehmen, um die Belastungen und die technischen Eingriffe, die sich negativ auf die Gewässer und die Landschaften auswirken, zu minimieren.

Vor allem sind solche Belastungs- bzw. Gefährdungssituationen, die sich durch Stoffeinträge oder durch wasserbauliche Veränderungen bzw. Eingriffe, wie Veränderung der Gewässerläufe bzw. –strukturen usw. ergeben, eine Herausforderung und Gegenstand des Gewässerschutzes.

Das Abwasser, was sowohl in den Haushalten als auch in allen Bereichen der Industrie und den Gewerbebetrieben anfällt, enthält belastende Stoffeinträge, die die Nutzung des Wassers für Flora und Fauna und zur Trinkwasserversorgung negativ beeinflussen. Aber auch die Schifffahrt hat einen erheblichen Anteil an der Einleitung gefährdender Stoffe (z.B. Öle oder toxische Stoffe) in unsere Gewässer. Als Maßnahme des Gewässerschutzes zur Reinigung des Wassers sind vor allem moderne Kläranlagen und spezielle Abwasserbehandlungsverfahren (biologische, chemische, physikalische) in der Industrie, um die Schadstoffe sedimentieren zu können.

Ergebnisse dokumentieren, dass wasserbauliche Eingriffe in die Gewässerstrukturen, wie Verlegung bzw. Begradigungen von Flussverläufen, Schaffung von entsprechenden Fahrwassertiefen, harte Uferbefestigungen oder Absenkungen der Wasserstände usw. nachhaltige Folgen haben können. Dadurch werden nicht nur wichtige Habitate in den Gewässern zerstört bzw. zurückgedrängt, sondern es sind schwere Eingriffe bzw. eine menschliche Eroberung oder Unterdrückung der Natur mit seinen natürlichen Flora- und Fauna-artenreichen Fluss-, Ufer und Auenlandschaften usw. Hier ist vor allem der Gewässerschutz gefragt, der nicht in Konkurrenz zum Naturschutz tätig wird und naturnahe, eigendynamische Gewässersysteme, Überschwemmungsflächen und Retentionsräume fördert und schützt und auch vorbeugend tätig wird. Dazu gehören auch die Sicherung des Grund- und Trinkwassers und der Wasserschutzgebiete. Bei der Umsetzung sind alle Bereiche aus Politik, Gesellschaft, Industrie, Verkehr, Landwirtschaft, der Raum- und Siedlungsordnung gefragt, denn der ökologisch, technisch und ökonomisch effiziente Gewässerschutz mit seinen wasserwirtschaftlichen Strategien steht im Mittelpunkt des Natur- und Umweltschutzes und der Umweltpolitik zur Sicherung des ökologischen Gleichgewichtes.

Photo: Jodocos – Fotolia

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Verschmutzung der Meere – eine Lebensbedrohung für Menschen, Pflanzen und Tiere

»Gepostet von Mr.Green am Feb 25, 2011 in Umweltschutz | 10 Kommentare

Über die Auswirkungen der Verschmutzung der MeereAll unsere Leben entstammt aus dem Meer. Mikroorganismen (Algen) bilden die Basis des Nahrungssystems im Meer. Aus den einzelligen Algen entwickelte sich das Leben auf unserem Erdball.
Durch die Mikroorganismen wird ein Teil des Sauerstoffs produziert.

Nutzen der Meere

Das Phyto-Plankton (pflanzliches Plankton), das als Nahrungsgrundlage von Muscheln, Fischen und anderen Wassertieren dient, hat die Eigenschaft, 50% des Atemsauerstoffs der Erde zu produzieren. Das bedeutet, dem Meer verdanken wir jeden zweiten Atemzug.

Auch heute noch ist das Meer Quell unseres Lebens, denn es versorgt uns mit Nahrung, Wasser und Energie (Nutzungs- und Produktionsfunktionen). Ohne das Meer bzw. das Wasser ist ein Leben auf der Erde nicht möglich. Die Meere nehmen mit ihren Regulationsfunktionen eine ganz zentrale Rolle im Ökosystem der Erde ein. Daher ist die Erhaltung der Meere ein lebensnotwendiges und lebenserhaltendes Anliegen der Menschheit.

Auf dem Erdball haben die Meere mit 97,3 % den größten Wasseranteil. Das Wasser der Meere besteht vorwiegend aus Kochsalz (NaCl – Natriumchlorid), Magnesiumchlorid (MgCl2), Kohlendioxid (CO2) und aus Sauerstoff (O).

Störung des ökologischen Gleichgewichtes

Durch das natürliche gesunde Nahrungssystem in den Meeren befinden sich diese im ökologischen Gleichgewicht. Werden jedoch Schad- und Giftstoffe in die Meere geleitet, kommt es zur Verschiebung und Störung des Gleichgewichtes, was zum Sterben der Mikroorganismen, der Tiere und Pflanzen im, auf und am Meer (Küstenregionen) führen kann.

Eine Verschmutzung der Meere erfolgt vorwiegend durch menschliche Aktivitäten, über verunreinigte Flüsse, die in die Meere münden, über Verklappungen auf offener See, Sprengungen, Schiffsunfälle und Tankreinigungen, direkte Einleitungen in das Meer, Entsorgung (Plastik usw.) und Verbrennung von Müll auf dem Meer. Aber auch die Schadstoffe, die über die Atmosphäre (z. B. saurer Regen) in die Meere kommen, haben einen wesentlichen Anteil. Bei der Verschmutzung der Meere gelangen etwa 44% der Verunreinigungen (Schadstoffe) vom Land in die Meere, die Schiffe bzw. der Schiffsverkehr verursacht etwa 12% und über die Atmosphäre kommen 33% der Verunreinigung bzw. der Schadstoffe in das Meer.

Nicht abbaubare Schwermetallabfälle, Industrie- und Haushaltsabwässer, radioaktive Stoffe, Pestizide, Öle und andere organische Verbindungen, schädigen bzw. stören das ökologische Gleichgewicht der Meere und den gesamten Öko-Kreislauf.

Arten und Auswirkungen der Verschmutzung der Meere

Die in das Meer gelangten Schadstoffe haben unterschiedlich schädigende Wirkungen auf das Ökosystem Meer. Durch die Anreicherung der Meere, zum Beispiel durch direkte Einleitung von Abwässern mit erhöhtem Phosphatgehalt (Waschmittelrückstände und Dünger) kommt es zum verstärkten Wachstum bzw. Vermehrung der Algen und Algenblüte und somit zur erhöhten Sauerstoffanreicherung (Übersättigung). Für das Absterben wird der Sauerstoff verbraucht, so dass der Sauerstoffgehalt auf ein geringes Niveau abfällt, die Lebensräume unter Wasser sind totgeweiht. Schadstoffe aus Industrieabwässern beeinflussen die Lage in den Meeren ebenfalls negativ, da auch hier Sauerstoff für den Abbau benötigt wird.

Ein nachhaltige Schädigung und Verschmutzung der Meere erfolgt durch die radioaktive Vergiftung bzw. Verseuchung. Einige Zonen im Meer sind immer noch von den verschiedenen Atomtests der letzten Jahrzehnte belastet und andere werden heute durch verschiedene Atomkraftwerke, Wiederaufbereitungsanlagen (La Hague, Sellafield) und durch die katastrophalen Tsunami Atomreaktorunfälle in Japan und deren radioaktiven Abfälle bzw. Verseuchung vergiftet, so dass hier kein Leben mehr möglich ist. Radioaktive Stoffe (Plutonium, Kobalt, Cäsium) sind nicht abbaubar sondern strahlen über Jahrtausende.
Die Verschmutzung der Meere mit Chemikalien ist eine Gefahr für den gesamten Öko-Kreislauf. Vor allem die persistenten organischen Schadstoffe (POPs) sind Giftstoffe, chemische Substanzen wie Pestizide, Dioxine und polychlorierte Biphenyle, die nicht abbaubar sind. Sie werden von den Lebewesen aufgenommen und können nicht nur das Leben im Meer sondern auch das Leben der Tiere und Menschen auf dem Festland nachhaltig schädigen – sie führen u. a. zu Schädigungen bzw. Störungen des Immun- und Hormonsystems, und Entwicklung bei Kindern und zu Krebs.

Seit 1990 ist in Deutschland die Verklappung von Dünnsäure in die Nord- und Ostsee verboten, jedoch erfolgt im Ausland, wo es keine durchgängigen Verbote gibt, immer noch die Verklappung. In das Meer geschwemmte Schwermetalle, wie Chrom, Blei, Cadmium, Kupfer und Quecksilber sind Abfallprodukte des Metallabbaus und der Industrie. Die Schad- und Giftstoffe lagern sich in den Organismen ein und führen zu Vergiftungen und Krankheiten, so dass der menschliche Verzehr von Pflanzen und Tieren aus dem Meer unmöglich wird.

Deutliche und sichtbare Umweltschäden und Verschmutzung der Meere treten immer wieder durch Tankerunfälle, Unfälle auf Bohrinseln und Tankreinigungen auf und führen zu langfristigen Schäden des Ökosystems. Der Ölfilm ist eine gravierende Verschmutzung der Meere; es wird der Gasaustausch zwischen Meer und Luft unterbrochen – es kommt zur Erstickung der Pflanzen und Tiere im Meer, die Vögel sind durch das Verkleben der Federn flugfähig.

Plastik- und anderer Zivilisationsmüll, der auf dem Meer entsorgt wird, gestaltet sich zur schwimmenden Müllhalde und immer mehr zur Umweltgefahr und zur Verschmutzung der Meere. Tier nehmen die umher schwimmenden Teilchen als Nahrung auf, verheddern sich darin und verenden qualvoll. Aber auch der Massentourismus in den Küstenregionen und auf den Meeren sorgt für eine Schädigung des Ökosystems und Verschmutzung der Meere.

Maßnahmen zur Sicherung des Ökosystems

Das Meer mit seinen Wassermengen vermag es nicht, die Verschmutzungen und Schadstoffe abzubauen. Daher gibt es weltweit viele Aktionen, wie zum Beispiele von Greenpeace und der WWF, gegen die Verschmutzung der Meere vorzugehen. Aber auch jeder Einzelne hat durch seine verantwortungs- und umweltbewusste Lebensweise die Möglichkeit, einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der marinen Lebewesen, ihre Habitate und gegen die Zerstörung der Weltmeere und des gesamten Ökosystems zu leisten.

Img: Rainer Schmittchen – Fotolia

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Greenpeace – im Dienst der Natur und Umwelt

»Gepostet von Mr.Green am Feb 13, 2011 in Umweltschutzorganisationen | 6 Kommentare

Informationen über die Umweltorganisation GreenpeaceFriedensaktivisten, Pazifisten und Atomkraftgegner (Don’t Make a Wave Committee) gründeten am 15.09.1971 in Vancouver (Kanada) die überparteiliche und unabhängige Umweltschutzorganisation „Greenpeace“ (grüner Frieden) als gemeinnützige Organisation, um gewaltfrei gegen die Atomwaffentests der USA auf Amchitka (Insel im Südwesten Alaskas) aufzutreten und diese Versuche zu stoppen.

Die Anfänge

Zu den Gründern gehören unter anderem der aus Island stammende Irving Stowe (25.07.1915 – 28.10.1974) Anwalt und Visionär, der amerikanische Ingenieur Jim Bohlen (04.07.1926 – 05.07.2010), der nach Kanada emigrierte, der kanadische Umweltschützer Bob Hunter (13.10.1941 – 02.05.2005) und der junge Anwalt und Segler Paul Cote (geb. 28.01.1944). Erster Vorsitzender von Greenpeace war der kanadische Journalist Bennett Metcalfe (31.10.1919 – 14.10.2003).

Die kanadische Initiative und Aktionen sowie der Druck der Öffentlichkeit (Boykott-, Streikaufrufe und Demonstrationen) haben weltweit für Aufmerksamkeit und Unterstützung gesorgt und dazu geführt, dass die amerikanischen Atomtests eingestellt wurden.

Nach der Gründung von Greenpeace wurden weltweit Anti-Atom-Gruppen gebildet, die sich dann 1979 zur Greenpeace International (Stiftung mit Niederländischem Recht – Hauptsitz ist in Amsterdam) formierten und heute in über 41 Ländern der Erde nationale und regionale Geschäftsstellen unterhalten. Greenpeace hat heute mehr als 2,8 Millionen Fördermitglieder, die sich für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und gegen Umweltverschmutzung und Klimaveränderungen einsetzen. In Deutschland wurde die Organisation am 18.11.980 in Bielefeld gegründet (eine Gedenktafel in der Jöllenbecker Straße 1 erinnert an die Vereinsgründung), deren Länderbüro sich seit 1981 in Hamburg befindet. Zu den ersten Aktivisten gehören u. a. Gerhard Dunkel, William Parkinson und Dirk Rehrman.

Aktionen und Tätigkeitsschwerpunkte

Die neu gegründete Greenpeace Organisation richtete den Focus ihrer Aktionen auf die Verhinderung und Vereitelung der amerikanischen Atomtests, später kamen noch weitere Themengebiete und spektakuläre Aktionen dazu, die die Organisation weltweit bekannt gemacht hat. Mit den Aktionen setzten und setzen sich die Aktivisten persönlich für die Aufdeckung von Umweltsünden und Missständen in der Welt ein und konfrontieren durch ihren öffentlichen Druck die Verantwortlichen von Industrie und Politik, sich damit bewusst auseinanderzusetzen und Abhilfe zu schaffen bzw. für den Umweltschutz usw. aktiv zu sorgen. Die gewaltfreie und direkte Konfrontation mit den Umweltsündern, die Polarisierung, die große mediale Aufmerksamkeit und Inszenierung, verbunden mit den spektakulären, zum Teil auch rechtswidrigen und gefährlichen Aktionen, steht bei allen gezielten Strategien und Handlungen, die unter und auf dem Wasser, am Boden, Gebäuden und Industrieanlagen, in der Luft oder in Konferenzsälen (z. B. als Berater bzw. Beobachter in der UN-Vollversammlung und im Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen sowie die Teilnahme an weltweiten Umweltkonferenzen) stattfinden, im Mittelpunkt, um die Öffentlichkeit für die Umweltproblematik zu sensibilisieren und „wachzurütteln“.

Neben dem Kampf gegen Atomtests kamen weitere Schwerpunkte und zentrale Themen hinzu, wie die biologische Vielfalt (Biodiversität), der Artenschutz von gefährdeten und schützenswerten Tieren und Pflanzen (zur Erhaltung der Artenvielfalt – gegen Vernichtung und Zerstörung aller Arten von Wäldern sowie der Schutz der Meere und Ozeane), die gesamte Problematik der globalen Erwärmung, der Gentechnik und -technologie (incl. der Biopatente) und der Chemie mit ihren Produktionsanlagen bis hin zur den Umweltgiften. Greenpeace sieht jedoch in solchen Themen- und Schwerpunktgebieten des Umweltschutzes, wie Hausmüll und Verkehr keine nennenswerten Aufgaben.

Erfolge von Greenpeace

In der 40-jährigen Geschichte erzielte Greenpeace weltweit Erfolge. Durch das Engagement, die Aktionen und auch durch die Zusammenarbeit mit Industrie, Wirtschaft und Politik auf nationaler und internationaler Ebene konnte, wie schon erwähnt, der Stopp der Atomtests (z. B. auf Amchitka und Mururoa), der Stopp (im Rahmen der EU) gegen Robbenfellimporte, das Walfangmoratorium u. a. Gesetze gegen die Verschmutzung und zum Schutze der Meere, der Antarktis-Vertrag, die Verhinderung der Verklappung chemischer Giftstoffe (Dünnsäure – 1989) und die Giftmüllverbrennung (1990) in der Nordsee sowie der Giftmüllexporte, die gesetzliche Einführung des bleifreien Benzins (1985-1988), Gründung einer eigenen Agentur zur Erzeugung umweltfreundlichen Stroms (Greenpeace Energy) oder das Drei-Liter-Auto „Smile“ vorgestellt werden, um nur einige zu nennen.

Foto von Grischa Georgiew – Fotolia

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Umweltschutz – das geht alle an

»Gepostet von Mr.Green am Feb 6, 2011 in Umweltschutz | 2 Kommentare

Informationen über den UmweltschutzUmweltschutz, das ist das Thema, was in der heutigen Zeit große Bedeutung hat, die Menschen in allen Ländern beschäftigt und sich mit dem Schutz und der Erhaltung der natürlichen Umwelt, aller Lebewesen und Ressourcen unseres Erdballs beschäftigt.

Wozu Umweltschutz?

Die Bereiche Klima, Boden, Luft und Wasser sind die Kernprobleme bzw. –fragen des Umweltschutzes, die sich wiederum gegenseitig bedingen und ergänzen bzw. das Leben auf der Erde beeinflussen. Das bedeutet auch, dass jedes Leben auf der Erde maßgeblich von der Umwelt abhängig ist. Dass heißt auch, dass wir Menschen sauberes Wasser, saubere Luft zum Atmen und eine unbelastete Nahrung zum Trinken und Essen sowie Ruhe und Entspannung benötigen. Zur Erfüllung dieser Grundbedürfnisse ist es erforderlich, dass die vorhandenen Rohstoffe bewusst genutzt werden, um alle Lebensbedürfnisse der Menschen, Tiere und Pflanzen zu erhalten und zu erfüllen.

Was gefährdet unsere Umwelt – wo sind die Ansatzpunkte?

Mit der zunehmenden Industrialisierung steigt der Lebensstandard der Menschen; der Verkehr und in einigen Regionen der Erde steigt die Bevölkerungsdichte, was zu Belastungen der Umwelt führt. Denn Flugzeuge, Autos und andere Fahrzeuge, Kraftwerke, Fabriken und Heizungen stoßen schädliches CO2 aus, was zu drastischen Umweltbelastungen führt – es trägt zur Erderwärmung bei. Darüber hinaus führen freiwerde Treibgase aus Kühlgeräten, Klimaanlagen und Spraydosen zur Schädigung der Ozonschicht mit der Folge, dass ultraviolette Strahlung der Sonne ungehindert bzw. ungefiltert strahlt und krebsauslösend wirken kann. Eine weitere Folge der Luftverschmutzung ist der saure Regen, der zu Bodenversauerung, Wald- und Pflanzensterben und zu Verunreinigungen der Gewässer führen kann. Haushalte und Industrieanlagen verbrauchen viel Wasser und leiten ihre Abwässer in Flüsse und Meere; die Folge sind z. B. Verunreinigungen des Trinkwassers und das Fischsterben. Zudem werden immense Mengen an Müll (Verpackungen usw.) weggeworfen, die mit Giftstoffen (z. B. Altöle, Chemikalien u.a.m.) die Umwelt schwer belastet. Die Recycel-Anlagen stoßen wiederum CO2 aus. Aber auch der Lärm, der durch Flugzeuge, Autos, Industrieanlagen u. a. ausgelöst wird, wirkt sich schädigend auf die Umwelt aus. Der menschliche Organismus reagiert mit Krankheitsbildern wie Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, Nervosität und anderen Symptomen, die medizinische behandelt werden müssen.

Ein besonderer Schwerpunkt der Umweltschädigung bzw. –ausbeutung ist die rücksichtslose Nutzung bzw. der Abbau der natürlichen Rohstoffe unserer Erde, wie Holz, Öl, Kohle, Gold, Erze usw. sowie die Zerstörung natürlicher Lebensräume, wie z. B. Regenwälder usw. Hier wird in das Ökosystem eingegriffen und die Selbstregulation geht verloren.

Aufgaben und Ansatzmöglichkeiten des Umweltschutzes

Die erwähnten Ursachen der Umweltschädigung bzw. –zerstörung lassen die Notwendigkeit und Dauerhaftigkeit des Umweltschutzes immer deutlich werden. Natur- und Umweltschutz funktioniert schon auf regionalen Ebenen recht gut, Parteien, Behörden, Organisationen, Gesellschaften und Einrichtungen, Unternehmen und Privathaushalte bzw. Privatpersonen setzen die Richtlinien der Agenda 21 (Earth Summit, Rio de Janeiro 1992) um, doch kann der komplexe Schutz, zur Sicherung und Erhaltung aller Lebensgrundlagen (biologische Gleichgewichte) nur im internationalen Kontext erfolgen, das heißt alle Länder der Welt müssen sich mit dem Dokument identifizieren und die bewusste Umsetzung garantieren. Seit 1994 ist im Grundgesetz der „Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen“ (Artikel 20a) verankert, von dem sich alle Maßnahmen zum Umweltschutz ableiten. Das sind vor allem solche, die den Schutz des Wassers, Bodens der Luft, des Klimas, der Pflanzen, Tiere und Kleinstlebewesen vor Giften und vor drohender Ausbeutung und Zerstörung sichern. In Deutschland sorgt das Bundesumweltministerium mit dem Bundesamt für Naturschutz, Umweltbundesamt und dem Bundesamt für Strahlenschutz für die Ratifizierung der gesetzlichen Grundlagen. Das sind u. a. solche Regelungen und gesetzlichen Auflagen wie Verringerung des Schadstoffausstoßes und der Verunreinigung der Luft, der Flüsse und Meere, des Bodens usw. Dazu sind die Unternehmen verpflichtet, innovative Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, wie z. B. Filteranlagen für Schornsteine, Abgaskatalysatoren für Fahrzeuge, Kläranlagen für Abwässer oder umweltschonende und effektive Recycle-Anlagen, um wertvolle Rohstoffe wieder verwenden zu können.

Viele private, überparteiliche Organisationen, wie Greenpeace, Naturschutzbund, WWF, Robin Wood u. a. stehen mit ihrem Engagement für den Schutz der Lebensgrundlagen auf unserer Erde und leisten mit ihren Aktionen einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz weltweit.

Jedoch kann der Umweltschutz nicht nur von den staatlichen Behörden usw. umgesetzt werden, sondern jeder Bürger muss seinen bewussten Beitrag zum Umweltschutz leisten. Das beginnt schon beim Einkaufen, wenn man Lebensmittel in wiederverwendbare Verpackungen, wie Pfandflaschen, oder Bioprodukte, wo keine Pestizide oder Kunstdünger verwendet wurden, kauft. Auch die bewusste Mülltrennung ist ein Beitrag zum Umweltschutz, denn Papier, Glas und Plastik können recycelt werden und erhalten die natürliche Umwelt. Neben den Maßnahmen, die man im täglichen Umgang mit Verpackungsmitteln und dem sparsamen Verbrauch von Energie und Rohstoffen (z. B. Strom, Öl, Gas, Wasser, Holz) durchführt, gehört es auch zum Umweltschutz, dass die geschützten, natürlichen Lebensräume der Pflanzen und Tiere geachtet und nicht betreten werden.

Durch die bewusste Mitarbeit in Umweltschutz- und Naturschutzgruppe kann man einen besonders aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten, der zudem noch viel Spaß macht.

Foto: Tobias Marx – Fotolia

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